Sonntag, 15. Januar 2006, 16.00 Uhr:
(edition q und Gosteleradio Moskau, 1991, 120 Minuten)
Die Dokumentation zur sowjetischen Geschichte beginnt mit der Februar-Revolution 1917 und einer kurzen Rückblende in die Untergangsperiode des Zarenreiches und endet mit den dramatischen Bildern des Puschversuches am 19. August 1991 - zusammen mit den weit reichenden Beschlüssen des Volksdeputierten-Kongresses am 5. September 1991 entscheidende Aspekte des Untergangs der kommunistischen Weltmacht.
Sonntag, 22. Januar 2006, 16.00 Uhr:
(Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg, 2001, 135 Minuten)
Teil 1: Befreier und Besatzer (1945 – 1953),
Teil 2: Heiße Front im Kalten Krieg (1953 – 1968),
Teil 3: Eiszeit und Entspannung (1968 – 1994). Diese Dokumentation beschreibt die Geschichte der größten militärischen Einheit außerhalb der UdSSR.
Fast 50 Jahre lang waren sowjetische Truppen in Ostdeutschland stationiert.
Sie kamen am Ende des 2.Weltkrieges als Befreier und Besatzer, blieben als Schutz-
macht und Instrument der Sowjetführung bis zum Abzug aller Soldaten 1994.
Sonntag, 29. Januar 2006, 16 Uhr:
(Gedenkstätte Seelower Höhen, Seelow, 1990, 45 Minuten)
Der Film gibt einen Einblick in die Kämpfe zwischen deutschen und sowjetischen Truppen beim Vormarsch auf Berlin 1945 anhand von Originalaufnahmen.
Ebenso werden die
Oderniederung sowie die Dörfer mit den Friedhöfen und Gedenkstätten für die
gefallenen Soldaten gezeigt.
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Sonntag, 5. Februar 2006, 16.00 Uhr:
(Koproduktion Hoferichter & Jacobs / MDR, 2005, 45 Minuten)
Dokumentarfilm über die Militärmissionen in der ehemaligen DDR und über das Schicksal des Franzosen Philippe Mariotti, der 1984 bei einem inszenierten Ver-
kehrsunfall ums Leben kam. Der Film begibt sich auf die Suche nach Hintergründen
und dokumentiert eines der spannendsten Kapitel des Kalten Krieges.
Sonntag, 5. Februar 2006, 17.00 Uhr:
(Bücherstadt und Förderverein Garnisonsmuseum, Wünsdorf, 1994, 10 Minuten)
1994 kehrten die letzten Soldaten aus Deutschland in ihre Heimat zurück. Neue Wohnungen und Häuser wurden errichtet und von den Offizieren bezogen.
Die Konversion des ehemaligen Hauptquartiers in Wünsdorf begann auch in dem Jahr des Abzugs. Die Fotos zeigen im Rückblick die Jahre von 1994 bis 2004.
Sonntag, 12. Februar 2006, 16.00 Uhr:
(Projekt des Gymnasiums Bad Iburg – Leitung: Helmut Spiering, 1997, 60 Minuten)
Schüler hatten den Wunsch, mit Russen in Kontakt zu kommen; ein Vorhaben, das gar nicht so leicht zu realisieren war: Dipolomatische Vorbehalte, aufkeimendes Misstrauen und altes Denken waren zu durchbrechen; vor allem aber galt es, die hermetisch geschlossenen Kasernentore zu öffnen. Der Film schildert, wie diese erste Kontaktaufnahme der jungen Deutschen mit den ebenfalls jungen russischen Soldaten und Studenten verlaufen ist. Welch eine Gratwanderung diese Begegnungen sind, fängt der Film in vielen Einstellungen ein. Und es gibt ein Wiedersehen: Constantin Romanow, jetzt Zivilist, trifft nach einem Jahr den Schüler Clemens.
Sonntag, 19. Februar 2006, 16.00 Uhr:
"Bunker, Gift und Bomben - Brandenburgs militärisches Erbe"
Sonntag, 26. Februar 2006, 16.00 Uhr:
"Wünsdorf 1994"
Eine Dokumentation von Hans Sparschuh - hergestellt i.A. der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, Potsdam 1994 (30 Minuten)
Kurz vor dem endgültigen Abschied der sowjetisch-russischen Truppen aus Wünsdorf gewährt man dem Dokumentarfilmer Sparschuh einen Einblick in die verbotene Stadt Wünsdorf. Neben historischen Einblendungen, die die Nutzung des Geländes seit der Kaiserzeit verdeutlichen, kommen nun auch die unterirdischen Anlagen (z. B. der Nachrichtenbunker) zum Vorschein. Die Verschrottung von gepanzerten Fahrzeugen, der Abriss von heroischen Denkmälern sowie der Verkauf von Militaria auf Flohmärkten sind Zeichen des Aufbruchs. Die Verabschiedung der letzten sowjetischen Offiziere und deren Familien beenden das deutsche Nachkriegskapitel.